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Zum Ende der Seite springen Die Gefahr lauert im Sand / Lavra migrans
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mombasawindi mombasawindi ist männlich





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Die Gefahr lauert im Sand / Lavra migrans Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Dies ist eine wahre Geschichte aus 2014 und soll als Warnung dienen.
Sicherlich ist den wahren Kenia-Kennern diese Gefahr bekannt, aber es gibt ja auch immer wieder viele Kenia-Neulinge

Nach 20 Jahren Kenia-Erfahrung hat es mich nun diesmal leider erwischt und bei meinem diesjährigen Urlaub hatte ich mir eine Wurminfektion(Hakenwurm-Krankheit) eingefangen.

Eigentlich unfassbar, da predigt man seinem in Kenia lebenden Sohn, nicht im abgestandenen Wasser zu spielen, nicht zu oft Barfuß laufen und sonstige gutgemeinte Tipps und der Papa fängt sich den Wurm nun selbst ein.

Wie konnte es dazu kommen? Ich bin ein leidenschaftlicher Sonnenanbeter und liege somit gerne auch am Strand im Sand, natürlich mit einem Handtuch als Unterlage.
Da ich während meines Aufenthalts nicht in einem Hotel wohne, sondern in einem Privatapartment in Mtwapa, komme ich nicht die Vorzüge eines Liegestuhles. Okay man kann sich auch einen Liegestuhl in den diversen Strandhotel mieten, zum Teil sind die Preise hierfür aber überzogen.
Früher bin ich gerne zum Yamas, am Ende vom Bamburi Beach, gepilgert, als es dort noch die Bar geöffnet hatte und es auch Liegestühle und Sonnenschirme gab. Doch ist jetzt bekanntlich ja alles zerstört bzw. verfallen. Schade, dort war immer ein bekannter Treffpunkt der Mzungus.

Die Wochenenden verbrachte ich mit meinem Sohn am Public Beach, in der Nähe des Milele Hotel, dort ist der Strand eigentlich relativ gepflegt und sauber, somit kann ich diese Area als Infektionsherd ausschließen. Doch unterhalb der Woche, der Sohn ist in der Schule, wollte ich nur einfach meine Ruhe haben, am Strand liegen, die Sonne genießen und Musik zu hören. Hierfür wählte ich mir einen sogenannten „naturbelassenen Strandabschnitt“ idyllisch unter einer Palme gelegen, zwischen Whitesands und Sai Rock Hotel. Doch wie ich später fest stellen konnte, diente dieses Gebiet den Strandboys und auch Hunden als Urinierfläche und Müllablageplatz.

Somit musste es ja irgendwann passieren. Obwohl immer auf dem Handtuch liegend, verspürte ich an den letzten 2-3 Tagen vor meiner Abreise ein leichtes Jucken in der Badehose. Ich dachte es wäre nur etwas Sand, der sich dort verfangen hat und wenn man ins Wasser zum Baden ging, war das Gefühl auch weg. Sonst gab es keinerlei Auffälligkeiten.

Erst ca. 2 Tage nach meiner Rückkehr stellte sich ein starker Juckreiz und Hautrötungen ein. Nun hatte mein Hausarzt, wegen der Osterferien noch für 2 Wochen geschlossen, also was zu tun?
Zum Glück war die Ebola-Hysterie zu diesem Zeitpunkt noch nicht so groß, zudem zeigte ich aber auch nicht die typischen Symptome. Aber was geht einem zu diesem Zeitpunkt nicht alles durch den Kopf.
Erstmal mit Hausmitteln und Cremes selbst versuchen. Doch der Erfolg blieb natürlich aus. In die Apotheke und auf Anraten des Apothekers sich eine Zink-Salbe besorgt. Es wurde etwas besser, aber der Juckreiz blieb. Einen Termin bei der ortsansässigen Hautärztin war nach Aussage der Empfangsdame erst in 3 Monaten!!! zu bekommen, trotz des Hinweises auf eine mögliche Dringlichkeit. Also abwarten.
Nach der Vorstellung beim Hausarzt und Verschreibung einer Kortison-Salbe, besorgte er mir umgehend einen sofortigen Termin bei Hautärztin. Für diese war die Art meiner Erkrankung auch erstmals Neuland, somit wurde Ratschlag im Computer gesucht und in dicken Büchern gewälzt.

Die Hautärztin diagnostizierte Hakenwurm-Krankheit. Es waren ja deutliche Wurmkriechspuren im Genitalbereich und Bauchdecke zu sehen. Man entschied sich für eine 3-Tage Therapie mit Vermox-Tabletten(mit dem Wirkstoff Melbendazol). Es trat zunächst eine Verbesserung ein, aber nach Absetzung der Tabletten, traten die Beschwerden erneut auf, die Therapie wurde nach einer Woche nochmals wiederholt, ohne wirkliche Verbesserung. Nach wiederum einer Woche entschied sich die Hautärztin als letzten Versuch für eine „Hammertherapie“(doppelte Tabletten-menge über 3 Tage) erneut mit Vermox. Es trat auch eine schlagartige Verbesserung ein, aber leider keine komplett Heilung. Was nun? Ein Selbstanruf in der Uni-Hautklinik in Marburg/Lahn ergab die Möglichkeit auf einen Termin Mitte September. Na prima 2 Monate warten. Auch die „freundliche“ Empfangsdame der Hautärztin machte mir keine Hoffnung auf eine früheren Termin. Nur Dank der Hartnäckigkeit meiner Lebensgefährtin, des Hausarztes und letztendlich der Hautärztin selber bekam ich eine Termin in der Hautklinik innerhalb einer Woche.

Dort vorstellig, war die Ärztin auch erstmals überfragt, denn eine solche Art der Erkrankung hatte sie selbst noch nicht behandelt. Also wurde der Oberarzt und sogar auch ein ortsansässiger Tropenarzt zu Rate gezogen. Erst dieser gab den entschiedenen Tipp. Bei dieser Art von Wurminfektion hilft nur das Medikament „Eskazole mit dem Wirkstoff Albendazol“. Doch das besagte Medikament ist in Deutschland eigentlich nicht zugelassen und kostet zudem fast € 600. So wurde zunächst überlegt, wie man diesen Zustand umgehen kann. Eine Möglichkeit war eine 3-tägige stationäre Aufnahme zur Medikamentenvergabe. Letztendlich entschied man sich aber für eine „off-label-Therapie“ mit 6 Tabletten, was bedeutet, das Risiko der Kostenerstattung durch die Krankenkasse, trägt der Rezept-Aussteller,zumal man nur besagte 6 Tabletten benötigt, die Verpackung aber sage und schreibe 60!!! Tabletten beinhaltet, somit 54 Tabletten übrig bleiben. Eine Wiederholung der Therapie ist auch nur in Ausnahmefällen möglich.

Es wurde vereinbart die restlichen Tabletten bei der erneuten Vorstellung nach einem Monat wieder mitzubringen und es wurden sogar einige Fotos als Anschauungsmaterial für die Uni-Studenten gemacht. Das alles mir war mir natürlich Gleichgültig, denn Hauptsache die Therapie schlägt an.

Und wie. Nach der dritten Tablette, zum Glück musste ich an diesem Tag nur bis mittags arbeiten, kam ich von der Arbeit und war wie gerädert. Einfach nur ins Bett, schlafen und leicht schwitzen. Am nächsten Morgen war alles wieder gut und es trat in kürzester Zeit auch die prognostizierte Heilung ein. Mir war ein dicker Stein vom Herzen gefallen.

Bei meiner erneuten Kontroll-Vorstellung, vor wenigen Tagen, wurde die Heilung bestätigt und es sind nur noch einige wenige Hautveränderung bedingt durch das Ansaugen der Würmer zu sehen, diese werden aber auch noch mit der Zeit verschwinden. Zu meiner Verwunderung durfte ich aber die angebrochene Medikamten-Verpackung jetzt doch behalten, da man diese nicht an mögliche Patienten weiter geben darf. Welche Utopie, warum gibt es keine kleinere Verpackungsmenge!! Vielleicht bräuchte diese ja nochmal, scherzte der Arzt, was aber hoffentlich niemals wieder eintritt.

Somit habe ich jetzt noch 54 Tabletten übrig(haltbar bis 07/2017), die ich aktuell auf Anraten des Arztes, im Kühlschrank aufbewahre. Sollte also jemand hier aus dem hiesigen Forenkreis oder jemand anders, unter einer ähnlichen Erkrankung leiden und ein Medikament mit dem Wirkstoff Albendazol benötigen, kann sich der behandelte Arzt gerne an mich wenden.

Ende gut, zum Glück alles wieder okay und somit geht das Jahr 2014, als ein
besonders Jahr ein, denn siehe auch mein Posting zur Flugverspätung Condor DE 1265 MBA-Frankfurt vom April und freue mich auf den nächsten Besuch bei meinem Sohn im Frühjahr 2015, aber hoffentlich ohne nennenswerte Vorkommnisse.

Habe übrigens auch eine Möglichkeit gefunden, sich einen preiswerten Liegestuhl und Sonnenschirm zu beziehen, im Heaven`s Camp neben Hotel Milele.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von mombasawindi: 10.09.2014 21:10.

10.09.2014 13:35 mombasawindi ist offline E-Mail an mombasawindi senden Beiträge von mombasawindi suchen Nehmen Sie mombasawindi in Ihre Freundesliste auf
baobab69 baobab69 ist weiblich





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Selbstbehandlung & Co Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Tropenarzt wäre auch mein erster Gedanke gewesen, findet sich in Kliniken, Unis und manchmal als niedergelassener Arzt, der noch "nebenher" Internist oder so ist. HafenKH Hamburg und Robert-Koch- Institut sollen auch ganz fit sein. Wäre nicht schlecht, sich dort eine Zweitmeinung einzuholen, wenn noch mal sowas oder was anderes schlimmes ist, was man sich im Tropenurlaub geholt haben könnte. Im Zeitalter von Internet könnte der ratlose behandelende Arzt per Digifoto und Beschreibung das Problem zur weitere Begutachtung an den Kollegen schicken.

Aber schön, dass es doch noch so gut ausgeganen ist.
Wirklich blöde Stelle.

Weiterhin gute Besserung.

PS Es gibt doch diese Bücher wie "Survivel mit Rüdiger Nehberg" und "Wo es keinen Arzt gibt". Vielleicht wäre es hifreich, sich solche Bücher für die ggf notwendige Erstbehandlung im Urlaub zu zu legen, gelegentlich mal einen ErtsteHilfeKurs zu wieder holen und damit - hoffentlich- dem Arzt in der Behandung entgegen zu kommen.
10.09.2014 21:14 baobab69 ist offline E-Mail an baobab69 senden Beiträge von baobab69 suchen Nehmen Sie baobab69 in Ihre Freundesliste auf
Minou





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RE: Die Gefahr lauert im Sand / Lavra migrans Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von mombasawindi


...............hilft nur das Medikament „Eskazole mit dem Wirkstoff Albendazol“. Doch das besagte Medikament ist in Deutschland eigentlich nicht zugelassen und kostet zudem fast € 600. So wurde zunächst überlegt, wie man diesen Zustand umgehen kann. Eine Möglichkeit war eine 3-tägige stationäre Aufnahme zur Medikamentenvergabe. Letztendlich entschied man sich aber für eine „off-label-Therapie“ mit 6 Tabletten, was bedeutet, das Risiko der Kostenerstattung durch die Krankenkasse, trägt der Rezept-Aussteller,zumal man nur besagte 6 Tabletten benötigt, die Verpackung aber sage und schreibe 60!!! Tabletten beinhaltet, somit 54 Tabletten übrig bleiben. Eine Wiederholung der Therapie ist auch nur in Ausnahmefällen möglich.

Es wurde vereinbart die restlichen Tabletten bei der erneuten Vorstellung nach einem Monat wieder mitzubringen und es wurden sogar einige Fotos als Anschauungsmaterial für die Uni-Studenten gemacht. Das alles mir war mir natürlich Gleichgültig, denn Hauptsache die Therapie schlägt an.

Und wie. Nach der dritten Tablette, zum Glück musste ich an diesem Tag nur bis mittags arbeiten, kam ich von der Arbeit und war wie gerädert. Einfach nur ins Bett, schlafen und leicht schwitzen. Am nächsten Morgen war alles wieder gut und es trat in kürzester Zeit auch die prognostizierte Heilung ein. Mir war ein dicker Stein vom Herzen gefallen.

Bei meiner erneuten Kontroll-Vorstellung, vor wenigen Tagen, wurde die Heilung bestätigt und es sind nur noch einige wenige Hautveränderung bedingt durch das Ansaugen der Würmer zu sehen, diese werden aber auch noch mit der Zeit verschwinden. Zu meiner Verwunderung durfte ich aber die angebrochene Medikamten-Verpackung jetzt doch behalten, da man diese nicht an mögliche Patienten weiter geben darf. Welche Utopie, warum gibt es keine kleinere Verpackungsmenge!! Vielleicht bräuchte diese ja nochmal, scherzte der Arzt, was aber hoffentlich niemals wieder eintritt.

Somit habe ich jetzt noch 54 Tabletten übrig(haltbar bis 07/2017), die ich aktuell auf Anraten des Arztes, im Kühlschrank aufbewahre. Sollte also jemand hier aus dem hiesigen Forenkreis oder jemand anders, unter einer ähnlichen Erkrankung leiden und ein Medikament mit dem Wirkstoff Albendazol benötigen, kann sich der behandelte Arzt gerne an mich wenden.





Lieber mombasawindi!

Dein schöner Beitrag behandelt ein weniger schönes Thema. Ich bin in vielen Jahren dem Wurm nicht begegnet, weiß aber, dass es diese Tabletten in Kenia in jeder chemistry gibt. Man kann sie einzeln kaufen, sie heißen ZENTEL Albendazole. Sogar Kinder nehmen diese Tabletten im Bedarfsfall. Sie kosten pro Stück um die 200,- KS, die empfohlene Dosis für Erwachsene ist 5 x 1 Tabl. an 5 aufeinanderfolgenden Tagen.
Du hättest Dir viel Leid und Unannehmlichkeiten ersparen können, hättest Du gewusst: Oft ist es sinnvoll, sich über wirksame Medizin im Land zu informieren, in dem man sich die Krankheit zuzog. Das rate ich auch Rückreisenden, wenn es um Malaria geht: Sich das neueste Präparat vorsorglich mit nach Hause zu nehmen, um es zur Hand zu haben, wenn sich innerhalb der Inkubationszeit eine Erkrankung herausstellt. (Muss natürlich getestet werden, es gibt aber praktische Schnelltests für zu Hause. - Der Rat soll natürlich den Arztbesuch nicht ausschließen). Die Erfahrung, die man in tropischen Ländern mit typischen Erkrankungen hat, wiegt westlichen Standard in vielerlei Hinsicht auf.


Liebe Grüße

Minou

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Liebe IST
11.09.2014 21:46 Minou ist offline E-Mail an Minou senden Beiträge von Minou suchen Nehmen Sie Minou in Ihre Freundesliste auf
ida.lea ida.lea ist weiblich





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RE: Die Gefahr lauert im Sand / Lavra migrans Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Lieber Mombasawindi,
wie gut, dass Du jetzt alles überstanden hast, und Du weißt ja nun auch, wie Du einer erneuten Erkrankung vorbeugen kannst bzw. welche Wege da am besten zu beschreiten sind.
Klar: Hinterher ist man immer schlauer!

Aber natürlich gibt es -auch hier im Forum- immer irgendwelche Schlaumeier, die ALLES natürlich vorher schon gewusst hätten und denen sowas natürlich gar nie passiert wäre...und wenn es ihnen doch passiert wäre, hätten sie natürlich SOFORT die richtigen Wege zur Heilung gefunden...

Mich ärgert das.
Hoffe, Dich nicht.

Dir erstmal weiter gute Gesundheit!
LG

__________________
Ach, die Welt ist so geräumig, und der Kopf ist so beschränkt.
Wilhelm Busch

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von ida.lea: 12.09.2014 12:20.

12.09.2014 12:17 ida.lea ist offline E-Mail an ida.lea senden Beiträge von ida.lea suchen Nehmen Sie ida.lea in Ihre Freundesliste auf
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würmer und so Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

wir hatten zur malariaprophylaxe diesen beifußtee , mit schmiermichein flaschenweise. bis ich DIESEN rat raus hatte, hatte das ziemlich lange gedauert und war nur einem glücksgriff an informationszufuhr zu verdanken.
alle anderen ärzte hier wollten uns chemo- phropylaxe verkaufen. oder rieten uns ganz von einer reise in die tropen "mit kleinkind" (5j). ab.

man kann manchmal auch glück haben. ich bin allerdings NICHT auf die idee gekommen, medis auf vorat und zur sicherheit mit nach d zu nehmen. ich hatte so schon genug gepäck. eine der ärzte, welche akzetieren mussten, das wir keine chemos nehmen, gab mir allerdings den rat, uns nach rückreise testen zu lassen.-

ich denke, es kommt immer darauf an, wie die ärzte drauf sind, wie man selbst drauf ist und wie die situation vor ort ist. wenn ich eh eine rundreise durch das land xy plane, ist es wirklich sinnvoll, gleich zu beginn vor ort standby- medis zu besorgen, die man zur abreise entweder nach hause nimmt für-den-fall-dass oder vor rückreise ort weiter gibt, wenn man sie hoffentlich nicht während der reise brauchen musste.

man kann eh nicht allen gefahren 100% ausweichen.
meine hysterie im vorfeld, bei der reiserplanung über mgl malaria hat sich gelegt, als ich erfuhr, dass malaria nie zu 100% vermeidbar ist. ein restrisiko gibt es immer. also war dann unser ziel, risiken zu minimieren.

schwimmen dito: kein süßwasserkontakt außer in diesem see bei kumasi, der ist von der who freigeben. den durchmarsch holten wir uns übrighens nicht vom baden in dem see, sondern vom baden in einem hotelpool.

also restrisiko gibt es immer.

schön, dass die, die was aus ihren erfahrungen gelernt haben, ihre infos weiter geben. und wenn es nur eine story ist über würmer...

ps diese besagten bücher hatte ich mir aus der bücherei geholt. die musste dann aber zuhause bleiben.
12.09.2014 14:19 baobab69 ist offline E-Mail an baobab69 senden Beiträge von baobab69 suchen Nehmen Sie baobab69 in Ihre Freundesliste auf
Minou





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RE: Die Gefahr lauert im Sand / Lavra migrans Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von ida.lea


Aber natürlich gibt es -auch hier im Forum- immer irgendwelche Schlaumeier, die ALLES natürlich vorher schon gewusst hätten und denen sowas natürlich gar nie passiert wäre...und wenn es ihnen doch passiert wäre, hätten sie natürlich SOFORT die richtigen Wege zur Heilung gefunden...

Mich ärgert das.
Hoffe, Dich nicht.


LG



Warum sollte ihn das ärgern????
Dein Beitrag hinterlässt den Eindruck, als würdest Du mombasawindi nahelegen, er solle von einer ernsthaften Behandlung seines Themas, indem Du sie von vornherein als „Schlaumeierei“ herabstufst, genervt sein. Bei über sich und seine eigene Situation hinausdenkenden Menschen, müsste aber jede solch weiterführende Information Zustimmung finden: Gerade weil sie nur unter großen Hindernissen zu bewältigen war, müsste es doch eine jedem Reisenden willkommene Botschaft sein, dass es tatsächlich anders hätte sein könnenwer hätte (nach all den Schwierigkeiten, die mombasawindi zu überwinden hatte), gedacht, dass die Lösung liegt so nah, nämlich direkt am Ort des Geschehens? (Siehe mein vorheriges posting zum Thema). Seine begrüßenswert eindringlich geschilderte Situation, die ja Ausgangspunkt der Kommunikation war, hätte ja schließlich und letztlich und endlich tatsächlich genau der (jetzt von mir gelieferten) Information bedurft. Dass seine unangehme Bekanntschaft mit dem Hakenwurm letztlich aus Informationsmangel nicht anders hätte verlaufen können, kann doch jetzt eigentlich nicht dazu führen, dass man anderen, die über die Information verfügen, deren Offenbarung ankreidet? Das wäre doch – auch für ihn, dessen Beitrag ich informativ verstand, nicht im Sinne all derer, die noch Bekanntschaft mit dem Wurm machen werden? Und auch die zum Glück verschont bleiben, dürfen doch wissen, dass es auch für die davon geplagten Kenianer, auch Kinder in Kenia Abhilfe gibt?

Und – wenn wir bei mombasawindi lesen, welches Unbehagen er erleiden und wieviel noch dazu hinblättern musste, sind wir dann nicht doppelt froh, wenn wir erfahren, dass für Kenianer diese Tabletten billiger, ja erschwinglich sind? Es verlief bei mombasawindi der Leidensweg so, wie er nur verlaufen konnte und wieso sollte er jetzt andere, die ihm den Rat geben, den er vorher hätte gebrauchen können, zu dem er aber keinen Zugang hatte, als Schlaumeier abwerten? Ich kann mir also auch eine andere Version seiner Reaktion auf meine weiterführende Information vorstellen, als die, die Du mit Deiner Assoziation zu „Besserwisserei“ vornweg unterstellst.
Und letztlich: Ich hielt mein posting recht unpersönlich, um den informativen Charakter herauszustreichen für alle jene, die DANACH dem Wurm zu nahe kommen….
Was für ein Mensch ist das, der einem in einer derartigen Sache, die ich als selbstverständliche Gefälligkeit, ja fast Pflichtinfo gegenüber Keniabesuchern betrachte, die ich ohne weiteres geben konnte, ein "Schlaumeier" zu sein unterstellt. Ich meine im negativen Sinn. Es bedeutet doch, dass jemand sich mit seinem Wissen hervortun möchte. Gibt es denn nicht tatsächlich Leute, die etwas besser wissen als man selbst? Und kann man jemandem, den man gar nicht kennt, auf eine reine, nüchterne Info hin so etwas unterstellen?


Minou

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12.09.2014 20:30 Minou ist offline E-Mail an Minou senden Beiträge von Minou suchen Nehmen Sie Minou in Ihre Freundesliste auf
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Themenstarter Thema begonnen von mombasawindi
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Zunächst einmal vielen Dank für die rege Anteilnahme an meiner Geschichte.
Weder fühle ich mich beleidigt oder gar bevormundet, sondern fand die Info über das Medikament Vorort sehr hilfreich.

Mein Beitrag sollte nur informieren und ich wollte möglichen Betroffene die Chance geben, falls der behandelte Arzt, sich mit der Ausstellung des Rezept aus den genannten Kostengruenden, etwas schwer tut.

Zur Klarstellung, mir sind keinerlei Kosten entstanden, außer für die Creme aus der Apotheke und somit gebe ich natuerlich die restlichen Tabletten kostenlos ab.
13.09.2014 10:07 mombasawindi ist offline E-Mail an mombasawindi senden Beiträge von mombasawindi suchen Nehmen Sie mombasawindi in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Minou,
ich hatte aus Deinem 1. Beitrag eine sehr belehrende Haltung herausgelesen, von oben herab sozusagen. Stimmt aber ja gar nicht, wie Du jetzt ja sehr ausführlich dargestellt hast.
Sorry für meine Fehlinterpretation.
Aber Mombasawindi hat alles ja offenbar von Anfang an so aufgefasst, wie es von Dir gemeint war. Dann ist doch sowieso alles gut.

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13.09.2014 12:13 ida.lea ist offline E-Mail an ida.lea senden Beiträge von ida.lea suchen Nehmen Sie ida.lea in Ihre Freundesliste auf
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Gefahr im Sand... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von ida.lea
Hallo Minou,
ich hatte aus Deinem 1. Beitrag eine sehr belehrende Haltung herausgelesen, von oben herab sozusagen. Stimmt aber ja gar nicht, wie Du jetzt ja sehr ausführlich dargestellt hast.
Sorry für meine Fehlinterpretation.
Aber Mombasawindi hat alles ja offenbar von Anfang an so aufgefasst, wie es von Dir gemeint war. Dann ist doch sowieso alles gut.


Liebe ida.lea, danke für die Richtigstellung! Somit ist alles (wieder) im Lot...

Grüße von
Minou

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14.09.2014 21:00 Minou ist offline E-Mail an Minou senden Beiträge von Minou suchen Nehmen Sie Minou in Ihre Freundesliste auf
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RE: Die Gefahr lauert im Sand / Lavra migrans Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

ich finde Deinen Hinweis gut !!!!
laßt uns nicht gleich alles >zerstückeln<

badai wewe-mimi

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03.11.2014 11:46 wewe-mimi ist offline E-Mail an wewe-mimi senden Beiträge von wewe-mimi suchen Nehmen Sie wewe-mimi in Ihre Freundesliste auf
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Re: Die Gefahr lauert im Sand / Lavra migrans Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

So, jetzt hat es mich wohl auch erwischt. Augen rollen

Wir wohnten zuerst elf Tage in Bamburi in einer Lodge, sind dann aus Kostengründen in eine Privat Unterkunft nach Mtwapa für die restlichen zwei Wochen umgesiedelt.
Fast täglich war ich am Strand, meisten aber im Wasser auch bei dem Mangrovenwäldchen.
(hat natürlich bestimmt nichts mit Mtwapa zu tun), auf jeden Fall, heute morgen, vier Tage nach unserer Ankunft in D. musste ich feststellen, dass auf meiner Fußsohle ein etwa zehn Zentimeter langer in geschlängelter Form, geröteter, ich nenne es mal Wurmgang befindet.
Es fing vor ein paar Tagen damit an, zu brennen wo sich eine Blase gebildet hatte.
Jetzt brennt die Fußsohle höllisch, ich werde nachher erst mal zum Hausarzt gehen und ihr sagen dass ich in Kenia war, alles weitere ergibt sich dann, durch mombasawindis ausführlichen Bericht kann ich mein Leiden bestimmt verkürzen da ähnliche Symptome, und die dazugehörige Medizin hat er vielleicht auch noch wenns der Arzt erlaubt. Augenzwinkern
´
Eine Bitte an mombasawindi, falls du diesen Beitrag liest, melde dich bitte bei mir, ich werde auch noch eine mail senden.

Hatte zwar meistens Strandlatschen an aber wer weiß, wo ich die Dinger eingefangen hab.
Werde weiter berichten.

Gruß Colobus

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27.05.2015 07:40 colobus ist offline E-Mail an colobus senden Beiträge von colobus suchen Nehmen Sie colobus in Ihre Freundesliste auf
jimbo





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Hakenwürmer Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Habe mich ein bisschen im Internet getümmelt und herausgefunden, dass der Hauptübertragungsweg der Würmer über Fäkalien geht. Hauptträger sind Hunde, aber auch Menschen und Katzen.
Also sind Orte, die durch Fäkalien von solchen Trägern verunreinigt sind, potentiell gefährlich. Da hat mombasawindi schon richtig vermutet, wo er den Wurm eingefangen hat: Nämlich an einer Stelle, wo Einheimische und Hunde ihre Notdurft verrichtet haben.

Der Mtwapa Beach (Copacabana) ist ja auch kein so hygienisch einwandfreier Ort, es tummeln sich dort doch einige Katzen und streunende Hunde herum. Inwieweit die Verschmutzung des Mtwapa River mit Fäkalien eine Rolle spielt, kann ich nicht beurteilen, es gibt aber Leute, die prinzipiell nicht am Copacabana Beach baden gehen, aus Vorsicht, da sie sich keine Hautkrankheit oder Parasit einfangen wollen.

Weitere Uebertragungsorte/-Wege sind Latrinen bzw. unhygienische Toiletten und verunreinigte Lebensmittel wie Gemüse, Salate, -Früchte. Deshalb alles gründlich waschen.

Danke an an Threaderöffner und die weiteren konstruktiven Meldungen. Dieser Parasit ist doch weit verbreitet in Afrika und Millionen Menschen sind befallen. Es befällt den Darm und saugt dem Wirt das Blut aus, d.h. es schwächt ihn und macht ihn anfällig auf weitere Krankheiten wie Malaria, Infektionen etc.
27.05.2015 09:30 jimbo ist offline E-Mail an jimbo senden Beiträge von jimbo suchen Nehmen Sie jimbo in Ihre Freundesliste auf
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Hakenwürmer Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Ja da bin ich wieder, alle Achtung vor der neuen jungen Ärztin, in unserem zweitausend Seelendörfchen, als ich ihr meinen linken Fuß zeigte, fragte sie mich sofort ob ich in den Tropen war, weil ich an der Fußsohle und zwischen den Zehen Wurmgänge hätte.
Als ich dies bejahte und ihr von meinem Keniaurlaub berichtete, rief sie sofort bei einem der beiden früheren Studienkollegen an, welche sich mit Tropenkrankheiten befassten.
Sie betonte die Dringlichkeit, bestätigte das Symptom und auch den Wirkstoff Albendazole.

Ich sagte ihr, dass ein Bekannter selbige Krankheit eingefangen hatte und das Medikament noch im Kühlschrank habe, sie meinte, es spräche nichts dagegen selbiges von ihm einzunehmen.

Vielleicht meldet sich Mombasawindi und wir kommen zu einem Deal, falls er sich nicht auch gerade in Kenia aufhält.

Jimbo, genau dort in der Nähe von Coppa Cabana habe ich mich aufgehalten und bin meinem Hobby nachgegangen, Fäkalien vom Fluss sind da am naheliegensten,
Da helfen auch Strandschuhe nichts, außer Fischerhosen die bis an die Schultern reichen, sähe bestimmt ulkig aus, bei der Wärme.

Erstmal Kortison salbe, für Linderung des Juckreizes wurde verschrieben, ob die Ärztin die teuren Tabletten verschreiben darf, muss erst von ihrer Chefin erfragt werden.
Morgen habe ich einen erneuten Termin.

Gruß Colobus

Ps.
Übrigens, bei der Nachfrage in der Apotheke, warum es nur große Packungen des Medikaments Eskazole, mit sechzig Tabletten zur Verfügung stehen, meinte die Apothekerin, dass es auch zum Beispiel bei Fuchsbandwurm auf längere Zeit eingenommen werden muss.

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von colobus: 27.05.2015 12:16.

27.05.2015 12:13 colobus ist offline E-Mail an colobus senden Beiträge von colobus suchen Nehmen Sie colobus in Ihre Freundesliste auf
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HakenwÜrmer Ii Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Da kommt mir eine Geschichte in den Sinn, die ich damals kaum glauben konnte. Da hat mir ein Muzungu erzählt, er sei am Strand von Cobba Cabana auf einem Badetuch gelegen und ein Wurm sei in seinem Körper eingedrungen, an einer Stelle, die eine kleine offene Wunde aufwies. Ich konnte mir kein Reim daraus machen, aber jetzt unter diesen Umständen durchaus plausibel. Diese Hakenwürmer sind ja dünn wie Fäden und ca. 1 cm lang.

Auch Insektenstiche, besonders von Spinnen können Komplikationen verursachen, wenn sie Eier unter der Haut ablagern und es dann eitrige Infektionen auslöst. In den Tropen ist mit solchen Infektionen nicht zu spassen.

Die gute Nachricht ist, dass ich an der Nordküste nie von Sandflöhen befallen oder extrem von Moskitos gestochen wurde. Ist mir schon in der Karibik passiert und ich habe Leute gesehen, die waren so zerstochen, man hätte meinen können, sie hätten die Masern eingefangen. Auch die Sandflöhe sind sehr unangenehm, und ich hatte Glück, dass ich nur auf den Unterschenkeln befallen wurde und nicht unter den Zehennägeln. Sandflöhe und Moskitos kommen oft in der Nähe von Lagunen vor.
29.05.2015 00:16 jimbo ist offline E-Mail an jimbo senden Beiträge von jimbo suchen Nehmen Sie jimbo in Ihre Freundesliste auf
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Ja, da bin ich wider,
also mit einer leisen Vorahnung sagte mir die Ärztin dass sie das Medikament Eskazole nicht verschreiben dürfe.
Ja geht’s noch, sollen mich die Aliens etwa bei lebendigem Leib auffressen, genügend Gänge haben die Maulwürfe ja schon gebohrt.
Angeblich verschwinden die, in drei vier Wochen von alleine, laut Aussage.
Die Ärztin fragte mich, ob ihre Kollegen auch meinen Fuß ansehen könnte, ich bejahte, gleich darauf war das Behandlungszimmer voll.
Gott sei dank hat sich Mombasawindi gleich am Mittwoch gemeldet und mir am darauf folgenden Tag zwölf der Tabletten zu geschickt, welche ich noch am vergangen Freitag erhielt. Nach der zweiten Tablette fing die Wirkung schon an und heute nach sechs Pillen sehe ich nur noch weiße Gänge. Also abgestorben.
Am liebsten würde ich den Gang aufsäbeln, konnte bis jetzt noch kein Familienmitglied dazu überreden. großes Grinsen
An dieser Stelle nochmals vielen Dank an mombasawindi, ohne das Forum und seinen Beitrag, würde ich bestimmt noch immer durchlöchert werden, und den Schmerz, Juckreiz und Brennen würde ich noch immer haben.
Übrigens, der Postmann sollte auch demnächst an deiner Tür klingeln.


Gruß Colobus

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01.06.2015 16:48 colobus ist offline E-Mail an colobus senden Beiträge von colobus suchen Nehmen Sie colobus in Ihre Freundesliste auf
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@ colobus:

kennst du keine krankenschwester, rettungssanitäter oder angehenden arzt/ chirugen? die sind oft dankbar für "übungsopfer" und du bist den rest der beschwerden auch los!

warum darf ESKAZOLE nicht verschrieben werden? ist das in D nicht lieferbar oder meint sie, nicht auf kassenkosten, also du hättest es per grüne verordnung bzw auf privat erhalten sollen?

ist vl also eine pharmazeutisch- wirtschaftliche geschichte?
01.06.2015 19:01 baobab69 ist offline E-Mail an baobab69 senden Beiträge von baobab69 suchen Nehmen Sie baobab69 in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von colobus
Ja, da bin ich wider,
also mit einer leisen Vorahnung sagte mir die Ärztin dass sie das Medikament Eskazole nicht verschreiben dürfe.
Ja geht’s noch, sollen mich die Aliens etwa bei lebendigem Leib auffressen, genügend Gänge haben die Maulwürfe ja schon gebohrt.
Angeblich verschwinden die, in drei vier Wochen von alleine, laut Aussage.
Die Ärztin fragte mich, ob ihre Kollegen auch meinen Fuß ansehen könnte, ich bejahte, gleich darauf war das Behandlungszimmer voll.
Gott sei dank hat sich Mombasawindi gleich am Mittwoch gemeldet und mir am darauf folgenden Tag zwölf der Tabletten zu geschickt, welche ich noch am vergangen Freitag erhielt. Nach der zweiten Tablette fing die Wirkung schon an und heute nach sechs Pillen sehe ich nur noch weiße Gänge. Also abgestorben.
Am liebsten würde ich den Gang aufsäbeln, konnte bis jetzt noch kein Familienmitglied dazu überreden. großes Grinsen
An dieser Stelle nochmals vielen Dank an mombasawindi, ohne das Forum und seinen Beitrag, würde ich bestimmt noch immer durchlöchert werden, und den Schmerz, Juckreiz und Brennen würde ich noch immer haben.
Übrigens, der Postmann sollte auch demnächst an deiner Tür klingeln.


Gruß Colobus


Hallo colobus,

du wohnst doch "in der Nähe von Frankreich", vielleicht bekommst du ein Privatrezept von der Ärztin und kannst dann das Medikament dort günstiger oder in kleineren Portionen bekommen.

Gute Besserung,

LG, Karibu
01.06.2015 21:26 karibu ist offline E-Mail an karibu senden Homepage von karibu Beiträge von karibu suchen Nehmen Sie karibu in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von baobab69
@ colobus:

kennst du keine krankenschwester,

^Doch meine Frau.^ aber die streikt Augen rollen

warum darf ESKAZOLE nicht verschrieben werden? ist das in D nicht lieferbar oder meint sie, nicht auf kassenkosten, also du hättest es per grüne verordnung bzw auf privat erhalten sollen?

ist vl also eine pharmazeutisch- wirtschaftliche geschichte?


^Bin mir nicht sicher, denke aber die hohen Kosten €650,00 Abgabe nur in Sechziger Packung.^

karibu schrieb

(Hallo colobus,

du wohnst doch "in der Nähe von Frankreich", vielleicht bekommst du ein Privatrezept von der Ärztin und kannst dann das Medikament dort günstiger oder in kleineren Portionen bekommen.

Gute Besserung,)

Wäre bestimmt eine Option gewesen, danke, in Malaysia kosten sechs von den Tabletten gerade mal umgerechnet € 1,50
Hofentlich gibt es kein Nächstesmal.

ank mombasawindis Hilfe. Freude



LG, Karibu

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01.06.2015 22:25 colobus ist offline E-Mail an colobus senden Beiträge von colobus suchen Nehmen Sie colobus in Ihre Freundesliste auf
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@colobus

Hallo nochmal,

als ich die Antwort schrieb, hatte ich irgendwie deinen neuesten Beitrag dazu nicht gesehen.

Gottseidank hast du die Viecher los und auch hoffentlich gibt es kein nächstes Mal.

LG, karibu
01.06.2015 23:03 karibu ist offline E-Mail an karibu senden Homepage von karibu Beiträge von karibu suchen Nehmen Sie karibu in Ihre Freundesliste auf
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Erstmal ein großes Dankeschön an Colobus für die Köstlichkeiten aus deiner Region. Paket ist gestern bereits eingetroffen.

Es ist doch eine Selbstverständlichkeit einander zu helfen, wenn dies einem möglich ist und ich bin froh zu hören, daß auch du nach 3 Tagen Tabletten-Therapie "wurmfrei" bist.

Ich selber habe meinen diesjährigen Keniaufenthalt im März "wurmfrei" überstanden. Man lernt schließlich auch dazu.

P.S. Noch immer habe ich somit 42 Tabletten in meinem Kühlschrank gelagert (haltbar bis 7/2017). Sollte also noch jemand in die missliche Lage kommen und ebenfalls betroffen sein, einfach bei mir melden.
Man sieht ja, dass nicht jeder Arzt dieses Rezept ausstellt und sich die Tabletten für ca. € 600 auf Privatrezept oder im Internet zu bestellen, muss ja nicht sein.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von mombasawindi: 03.06.2015 13:30.

03.06.2015 13:29 mombasawindi ist offline E-Mail an mombasawindi senden Beiträge von mombasawindi suchen Nehmen Sie mombasawindi in Ihre Freundesliste auf
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